Die Wirtschaft in Rumänien, Investitionen





Investition in Rumänien

Die Attraktivität des Landes für ausländische Investitionen ist ungebrochen, auch wenn das Rekordergebnis aus 2004 (Zufluss: 4,1 Mrd. Euro) 2005 nicht wiederholt werden kann. Die FDI-Agentur (Aris) rechnet mit einem Zufluss von 3,2 Mrd. bis 3,8 Mrd. Euro. Deutschland rangiert beim Bestand (Ende September 2005: 10,7 Mrd. Euro) auf Platz zwei hinter Italien. Die Lohnvorteile schrumpfen zwar, sind bei durchschnittlichen Bruttomonatslöhnen von rd. 265 Euro (September 2005) - allerdings bei einem Jahreszuwachs von rd. 25% - noch beträchtlich




Die Wirtschaft in Rumänien

- Investitionen


Überwiegend wird Rumänien inzwischen von den Rating-Agenturen als "Investitionsland mit geringem Risiko" eingestuft. Darauf soll auch ein später EU-Beitrittstermin keinen Einfluss haben. Weitere Liberalisierungen haben das Geschäftsklima ebenso verbessert wie die nun höhere Leistungsfähigkeit des Bankensektor und der Abbau von Subventionen und Interventionen in der Wirtschaft. Investoren beklagen aber weiterhin, dass Entscheidungen der Administration oft noch wenig transparent seien. So sind denn auch Korruption auf hoher Ebene, Unzulänglichkeiten der öffentlichen Verwaltung und die noch nicht umgesetzte Justizreform Kern der Kritik, die die EU-Kommission in ihrem Fortschrittsbericht vom Oktober 2005 vorbringt.

In der Industrie verbessern sich die Voraussetzungen für die Finanzierbarkeit von Investitionen. Die nun weit überwiegend privatisierten Großunternehmen fahren Gewinne ein und nehmen Modernisierungsprojekte in Angriff. Für kleine und mittlere Betriebe verbessert sich der Zugang zu Krediten. Die Ausrüstungsimporte legten im 1. Halbjahr 2005 um 20,5% zu (auf Euro-Basis gegenüber gleicher Vorjahreszeit), ihr Volumen ist aber noch relativ gering (rd. 3,6 Mrd. Euro auf Jahresbasis). Die umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur werden sich wegen des großen Mittelbedarfs - trotz EU-Fördermitteln - auf einen langen Zeitraum erstrecken, denn makroökonomisch bleibt Rumänien anfällig und der Staatshaushalt ist wenig belastbar.



Investition in Rumänien, Osteuropa



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