Gewinnsteuer / Körperschaftssteuer in Rumänien





Das Microunternehmen


ist ein Besteuerungssystem für kleine Gesellschaften welche mindestens einen Mitarbeiter haben müssen und maximal neun Mitarbeiter haben dürfen.

Mit dem zum Jahresende 2004 erfolgten Regierungswechsel stieg der Hebesatz von 1,5 auf 3 Prozent (Bemessungsgrundlage ist der Umsatz).

Durch die Regierungsverordnung Nr. 24/2001 wurden ab dem 1. September 2001 für kleine Gesellschaften Steuervergünstigungen eingeführt. Danach wurde der reguläre Hebesatz der Gewinnsteuer (seit dem 1.1.2005: 16%) durch eine Umsatzsteuer in Höhe von lediglich 3 Prozent (vor dem 1.1.2005: 1,5%) ersetzt, die auf die vierteljährlich erzielten Umsätze erhoben wird. In der Zwischenzeit besteht für Mikrounternehmen ein Wahlrecht, ob sie sich einer Besteuerung mit 16 % auf den Gewinn oder mit 3 % auf den Umsatz besteuern lassen. Das bestehende Wahlrecht stellt eine deutliche Verbesserung für Mikrounternehmen dar, die Verluste schreiben. Bis zum 31. Januar 2004 muss der zuständigen Finanzbehörde mitgeteilt werden, welche Form der Besteuerung gewählt wird.

Diese Form der Besteuerung ist voraussichtlich nur bis zum Jahr 2007 möglich.



Steuern in Rumänien

- Gewinn /Körperschaftssteuer


Die rumänische Gewinnsteuer entspricht der deutschen Körperschaftssteuer und gilt auch für die rumänischen Personengesellschaften (S.N.C. und S.C.S.).

Ähnlich wie bei der Einkommenssteuer hat der Regierungswechsel auch einschneidende Veränderungen bei der Körperschaftssteuer mit sich gebracht. Damit löst die neue Koalitionsregierung bereits nach ihrer ersten Sitzung am 29.12.2004 ein zentrales Wahlversprechen ein. Über eine Dringlichkeitsverordnung wurde die Gewinn-/Körperschaftssteuer von 25 auf 16 Prozent gesenkt. Dabei wurden die erwartete Senkung auf 19 Prozent noch übertroffen. Der Hebesatz von 16 Prozent ist nun identisch mit dem ebenfalls neuen Hebesatz bei der Einkommenssteuer.

Der Standardsatz der Körperschaftssteuer betrug bisher 25%. Keine Steuer wird auf Kapitalerhöhungen durch neue Kapitalzufuhr, durch Umwandlung von Rücklagen und Neubewertung des Gesellschaftsvermögens erhoben und auf Einnahmen, die ein Arbeitnehmer durch die Erstellung von Software erzielt. Bei Kapitalerhöhungen aus einbehaltenen Gewinnen fällt eine Steuer in Höhe von 10% an.

 

Osteuropa: Gewinnsteuer / Körperschaftssteuer in Rumänien



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