Maschinenbau - Die Wirtschaft in Rumänien





Fahrzeugbau in Rumänien

Die positive Entwicklung in der Fahrzeugindustrie (Kfz-/Kfz-Teile und Schiffbau) dürften auch die Nachfrage nach Metallverarbeitungstechnik in den entsprechenden Sparten beleben. Die Gesamtimporte waren allerdings 2005 (1. Halbjahr) etwas rückläufig. Außerdem schafft die nachhaltige Baukonjunktur gute Voraussetzungen für eine lebhafte Maschinennachfrage.




Die Wirtschaft in Rumänien

- Maschinenbau



Aufgrund eines noch immer sehr niedrigen technologischen Standards werden viele rumänische Betriebe noch auf Jahre hinaus einen großen Nachholbedarf bei Maschinen und Ausrüstungen haben. Der Investitionsbedarf wird bis 2015 auf rd. 29 Mrd. Euro geschätzt. Moderne importierte Technik, in vielen Fällen gebrauchte, macht dabei das Rennen. Die Dynamik der Maschineneinfuhren in den letzten Jahren (2004: +27%; 1. Halbjahr 2005: +24%) dürfte sogar noch weiter zulegen, so dass sich ihr jährliches Volumen von rd. 2,6 Mrd. Euro (2004) schon bald verdoppelt haben wird.

Nachfragewachstum erwarten Experten vor allem in dem für Rumänien äußerst wichtigen, aber sehr rückständigen Agrar- und Nahrungsmittelsektor. Anpassungs- und Konvergenzmechanismen im Zusammenhang mit dem Beitritt zwingen zu Investitionen in Land-, Nahrungsmittel- und Verpackungstechnik. Hierfür stehen Mittel aus Regierungsprogrammen und dem SAPARD-Fonds der EU bereit (jährlich inzwischen mehr als 200 Mio. Euro). Zwar verbessern sich auch die Kreditbedingungen am Markt für Kleinbetriebe, aber rd. 50% der Kleinbauern fristen am Existenzminimum. Größere Investitionen in Verarbeitungskapazitäten planen Molkereien und Fleischverarbeiter (auch hier engagierte Ausländer), u.a. um die Veterinär- und Phytosanitäranforderungen der EU zu erfüllen.

Sehr viel Dynamik zeigt die rumänische Holzverarbeitung, die zu den Spitzenreitern bei der Industrieentwicklung zählt (Produktionsplus 2004: 40%; Januar bis September 2005: 28%). Investitionspläne in der Branche verfolgen u.a. die österreichischen Unternehmen Egger und Holzindustrie Schweighofer, die 2006 mit Projekten (Holzwerkstoffe) im Gesamtwert von 570 Mio. Euro starten wollen. Der Industriezweig verarbeitet jährlich rd. 4,65 Mio. cbm Holz.



Rumänien: Maschinenbau in Osteuropa



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