Deutschland - Rumänien: Nokia verlagert die Produktion nach Rumänien




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Rumänien - Goldrausch im nahen Osten

Rumänien wird aufgebaut: Das Land Rumänien braucht alles, und wer in Rumänien rechtzeitig investiert, kann sehr viel Geld verdienen. In den Bereichen, in denen die westlichen Länder gut sind:
der Infrastruktur, dem Maschinenbau, der Umwelttechnik oder dem Bankwesen. Die Wachstumsraten von ca. acht Prozent ziehen viele Investoren an. Großbetriebe ebnen in Rumänien den Weg für die kleineren und mittleren Betriebe. Das Land Rumänien findet zahlreiche Investoren aus dem Ausland - Rumänien lockt mit niedrigen Löhnen, geringen Steuern, zahlreichen Rohstoffvorräten, der Jugend seines innovativen Marktes, immer noch preiswertem Immobilien und Grundstücken, der Gastfreundlichkeit und der Sprachkompetenz in Deutsch und Englisch. Rumänien ist mittlerweile ein Wirtschaftswunderland.




Deutschland - Rumänien News

Nokia geht nach Rumänien

Der finnische Konzern Nokia will die bisherige Fertigung in Bochum von Mobiltelefonen nach Ungarn, Rumänien und auch nach Finnland Der finnische Handy-Konzern Nokia will die bisherige Fertigung von Mobiltelefonen aus dem Bochumer Werk nach Rumänien, Ungarn und Finnland verlagern. Unternehmenssprecherin Arja Suominen sagte heute in Helsinki über die Hintergründe: "Bochum war einfach als Standort nicht global konkurrenzfähig zu machen. Deutschland ist ein sehr teures Land für unsere Produktion." Nokia habe in der Vergangenheit sehr viel investiert, um Bochum wettbewerbsfähig zu machen. Das habe "aber eben nicht gereicht". Nokia will seinen Standort Bochum bis Mitte 2008 schließen. Nokia gab auch bekannt, dass das Unternehmen neben der Produktionsverlagerung den Verkauf des Bereichs Line Fit Automotive Business (ab Werk integrierte Lösungen für die Fahrzeugindustrie) plant. Mit dem Unternehmen Sasken Technologies werde über den Verkauf der Bochumer Forschungs- und Entwicklungsabteilung Adaptation Software verhandelt. Damit stehen etwa 2000 der 2300 Beschäftigten vor der Arbeitslosigkeit. Nur für rund 280 Mitarbeiter in zwei zum Verkauf stehenden Betriebseinheiten bestehe derzeit konkrete Aussicht auf eine Weiterbeschäftigung, sagte Suominen. Noch in diesem Quartal soll nach Angaben der Sprecherin die Produktion in einem neuen Werk im rumänischen Cluj aufgenommen werden. Ein weiterer Teil der bisherigen Massenfertigung in Bochum soll auf das Werk Komárom in Ungarn verlagert werden. Für Spitzenprodukte mit Bedarf an hochqualifizierter Arbeitskraft ist die Verlagerung in das finnische Nokia-Werk in Salo geplant. Auch im Vergleich zu Finnland sei die Produktion in Bochum "wesentlich teurer", sagte Suominen. Dabei gehe es nicht nur um die direkten Lohnkosten. "Alle an der Produktion dranhängenden Kosten sind in Deutschland deutlich höher." SPD-Landeschefin Hannelore Kraft hat die geplante Schließung des Bochumer Nokia-Werks als schwarzen Tag für Nordrhein-Westfalen bezeichnet. Vor allem für die 2300 Mitarbeiter, deren Familien und die vielen Beschäftigten in Zulieferunternehmen bedeuteten die Nokia-Pläne einen schweren Schlag. Die Beschäftigten seien trotz ihrer hervorragenden Arbeit und ihres Einsatzes Opfer einer globalen Unternehmensstrategie geworden. "Dieser Rückschlag macht deutlich, wie zerbrechlich die wirtschaftliche Erholung in NRW ist", sagte Kraft laut Pressemitteilung. (dpa) / verlegen. Die Unternehmenssprecherin Arja Suominen sagte heute in Helsinki über die Hintergründe dieser Endscheidung: "Bochum war als Produktionsort nicht global konkurrenzfähig zu machen. Die Produktion von Handys ist für Nokia in Deutschland zu teuer ." Nokia habe in den vergangenen Jahren sehr viel investiert, um Bochum international wettbewerbsfähig zu machen. Das habe "aber eben nicht gereicht". Aus diesem Grund will Nokia sein Werk in Bochum bis Mitte 2008 schließen.

Nokia gab auch bekannt, dass das Unternehmen neben der Produktionsverlagerung den Verkauf des Bereichs Line Fit Automotive Business (ab Werk integrierte Lösungen für die Fahrzeugindustrie) plant. Mit dem Unternehmen Sasken Technologies werde über den Verkauf der Bochumer Forschungs- und Entwicklungsabteilung Adaptation Software verhandelt. Damit stehen etwa 2000 der 2300 Beschäftigten vor der Arbeitslosigkeit. Nur für rund 280 Mitarbeiter in zwei zum Verkauf stehenden Betriebseinheiten bestehe derzeit konkrete Aussicht auf eine Weiterbeschäftigung, sagte Suominen.

Noch in diesem Quartal soll nach Angaben der Nokia Sprecherin die Produktion in einem neuen Werk im rumänischen Cluj aufgenommen werden. Ein weiterer Teil der bisherigen Massenfertigung in Bochum soll auf das Werk Komárom in Ungarn verlagert werden. Für Spitzenprodukte mit Bedarf an hochqualifizierter Arbeitskraft ist die Verlagerung in das finnische Nokia-Werk in Salo geplant. Auch im Vergleich zu Finnland sei die Produktion in Bochum "wesentlich teurer", sagte Suominen. Dabei gehe es nicht nur um die direkten Lohnkosten. "Alle an der Produktion anhängigen Kosten sind in Deutschland deutlich höher."

SPD-Landeschefin Hannelore Kraft hat die geplante Schließung des Bochumer Nokia-Werks als einen schwarzen Tag für Nordrhein-Westfalen bezeichnet. Vor allem für die 2300 Mitarbeiter, deren Familien und die vielen Beschäftigten in den Zulieferunternehmen bedeuteten die Nokia-Pläne einen schweren Schlag. Die Beschäftigten seien trotz ihrer hervorragenden Arbeit und ihres Einsatzes Opfer einer globalen Unternehmensstrategie geworden. "Dieser Rückschlag macht deutlich, wie zerbrechlich die wirtschaftliche Erholung in NRW ist", sagte Kraft laut Pressemitteilung. (dpa)

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